Typisch TROYAN war die Zusammenstellung der Drumsets nach den individuellen Wünschen der Kunden, sowie die hohe Qualität der Produkte. der Sound unterschied sich wesentlich von anderen Drumsets, da durch die Verwendung von Massivholz, anfangs Eiche, später Ahorn und durch die spezielle Verarbeitung ein besonders tiefer, voluminöser und trockener Klang erzielt wurde





Die Firma dynacord holte sich diesen eigenen Sound für ihr sampling. seit mitte der 80er jahre entschieden sich viele namhafte drummer für ein drumset von TROYAN.

hier nur einige Namen:

ian paice [ deep purple ], jimmy carl black
[ frank zappa/ mothers of invention ], evert van der wahl [ hubert von goysern/ saragossa band ], manni neumeier [ embryo ], franz trojan [ spider murphy gang ], carsten enghardt [ robin beck, rob reynolds, devin ashlee ], bodo schopf [ falco ], bertram engel [ udo lindenberg ], merlin, don manford, hasi haslinger [ railway ], thomas simmerl [ ina deter ], erny lake [ voodoo ex ], werner heizenreder
[ cagey strings ], thomas henzen [ love trick ], alex hötzinger [ boy's voice ], uwe zapata [ joe root band ], commodores, münchner freiheit, pure, charivari, u.v.a.





Die Hardware und Böckchen [ Beschläge ] für sein Set konnte der Drummer, auch damals schon, aus einer Palette internationaler Hersteller wie zum Beispiel: New Sound, Dixon, Ludwig, Pearl, Premier, Remo, Rogers, Sonor, Slingerland, Tama und Yamaha etc. auswählen.
Auch bei der Wahl von Becken [ Cymbals ] ist TROYAN gerne bereit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Beispielsweise: Istanbul, Meinl, Paiste, Sabian, Ufip, Anatolian, Zildjian etc. Natürlich gaben auch früher schon, die immer wieder neuen Designs der Set´s nicht nur die individuelle Note, sondern auch den letzten Schliff.

also . . .  ein echtes TROYAN Set.




1986 betrat dann Alex Zachow den Plan. Die Mitarbeit in der Produktion genügte ihm nicht und schon bald begann er sich eigene Gedanken über Resonanz-, Schwingungs- und Obertonverhalten zu machen. Er stellte genaueste Berechnungen an, um die Kessel exakt darauf einstellen zu können. Dies endete 1992 mit dem Meistertitel im Schlagzeugbau [ übrigens als erster in diesem völlig neuen Berufszweig ]. so gewappnet übernahm er 1993, die Firma TROYAN .  Als Firmeninhaber von TROYAN - ZACHOW - DRUMS, .geht er bis zum heutigen Tage seiner Philosophie nach. Musik ist unser Leben  . . .   



Die Firma nennt sich nun TROYAN - ZACHOW - DRUMS und hat inzwischen eine eigene Hardware entwickelt, wie z.B. Böckchen aus Massivmetall [ Messing oder Dural ], ein eigenes Kessel Halte System "FHS". Ausserdem wurde die Holzpalette um einige besonders geeignete Sorten erweitert.
TROYAN - ZACHOW produziert aber immer noch nach der einmal gestellten Aufgabe, ein hochwertiges, akustisches Instrument herzustellen. Dieses kann durch seine bautechnische Qualität und sorgfältigste Verarbeitung seines natürlichen Materials und nicht zuletzt durch seinen eigenen Sound mühelos seinen Platz neben den internationalen Instrumentenherstellern halten . . .



Technologie / Philosophy

Die Berechnungsgrundlage finden wir im Orgelbau. Die Luftsäule, die über das Membran (Fell) angesteuert wird, ist durch die jeweilige Stimmung zuständig, den Resonanzkörper anzusteuern. Ist der Resonanzkörper für alle Frequenzbereiche ausgeglichen / offen, ist eine saubere Tonale Stimmbarkeit erst möglich. Das Verhältnis Durchmesser mal Länge ergibt die Wandstärke des Resonanzkörpers.

Nur so ist es möglich den Frequenzbereich des berechneten Ton der Luftsäule auf das des Resonanzkörpers abzustimmen und einen sauberen Stimmbahren Ton zu waehlen. Der Resonanzkörper muss in der Verarbeitung genau und entspannt gebaut sein, um das gewählte
Material in Schwingung zu versetzen.



Der Stimmumfang der Troyan Zachow Massivholzkessel liegt weit über eine Oktave, durch die Auswahl verschiedener Felle garantieren wir uneingeschränkte Klang / Soundvariationen. Für die absolute Feinabstimmung, der Soundvariationen mit mehr Oberton,  können wir bei Bedarf auch durch Wahl von weiteren härtere Holzsorten, zurück greifen.
Bedingt durch die feinste Verarbeitung garantieren wir eine unkomplizierte Stimmbarkeit jedes Instrumentes. Die Auflageflaechen sind absolut plan und auf jeden Durchmesser angepasst (per Hand nachgearbeitet). Die Kesselwandstärken werden bis auf das 100stel gefräst.



Ein Schichtholzkessel beispielsweise, hat Bauartbedingt wesendlich weniger Variationsmöglichkeiten. (meist Auflageflächen uneben, Kleberanteil ist sehr hoch, der Kleber ist sehr hart – natürliche Klangeigenschaften werden zerstört, Frequenzverschiebungen im Kessel, einmal am Stoß und durch ungleichmäßiger Kleberauftrag, Faserverlauf der Holzmaserung ist vertikal zum Kessel – die Wasserleitungsbahnen sind verschlossen und ergeben kleine Luftpolster, in denen Frequenzen verschluckt werden, Die natürliche Struktur des Holzes wird beim backen der Kessel /80° C zerstört, durch den Biegevorgang entstehende Verspannungen, etc.)